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KPV (Lys-Pro-Val): Was die Forschung über das antiinflammatorische α-MSH-Tripeptid zeigt (Stand 2026)

KPV ist ein kurzes, chemisch robustes Tripeptid mit der Aminosäuresequenz Lysin-Prolin-Valin. Es entstammt dem C-Terminus des α-Melanozyten-stimulierenden Hormons (α-MSH) und gehört zu den am längsten untersuchten entzündungshemmenden Peptidfragmenten der Melanokortin-Familie. Für Forscher, die KPV kaufen möchten, ist die Datenlage im Vergleich zu längeren Research-Peptiden ungewöhnlich tief auf mechanistischer Ebene: Publikationen seit den späten 1990er Jahren beschreiben übereinstimmend eine Hemmung des NF-κB-Signalwegs und eine Dämpfung proinflammatorischer Zytokine in Darmepithel, Bronchialepithel, Haut und Immunzellen.

Gleichzeitig ist KPV ein Paradebeispiel dafür, wie ein einfaches Peptid mit nur drei Aminosäuren eine überraschend komplexe Pharmakologie entfalten kann: Es wird über den di-/tri-Peptidtransporter PepT1 aufgenommen, interagiert aber auch mit Melanokortinrezeptoren MC1R und MC3R und hat zusätzlich antimikrobielle Eigenschaften, die von α-MSH geerbt wurden. Dieser Artikel fasst den wissenschaftlichen Forschungsstand 2026 zusammen und ordnet ein, was seriöse Tiermodelle tatsächlich zeigen — und wo die Grenzen der Evidenz liegen.

⚠️ Wichtiger Hinweis — Ausschließlich für Forschungszwecke: KPV ist kein zugelassenes Arzneimittel und darf nur zu legitimen wissenschaftlichen Forschungszwecken bezogen werden. Eine Anwendung am Menschen wird von Supplement Radar ausdrücklich nicht empfohlen und ist ohne ärztliche Zulassung außerhalb des gesetzlichen Rahmens. Alle beschriebenen Effekte basieren auf Tier- und In-vitro-Studien. Dieser Artikel stellt weder eine Kauf- noch eine Anwendungsempfehlung dar und ersetzt keine medizinische Beratung.

Was ist KPV?

KPV ist ein lineares Tripeptid mit der Sequenz H-Lys-Pro-Val-OH und stellt die drei C-terminalen Aminosäuren des 13 Aminosäuren langen α-Melanozyten-stimulierenden Hormons (α-MSH) dar. Die Summenformel lautet C16H31N5O4, das Molekulargewicht beträgt 357,45 Dalton — deutlich kleiner als die meisten anderen Research-Peptide wie BPC-157 (1419 Da) oder Thymosin Alpha-1 (3108 Da). Die CAS-Nummer 67727-97-3 identifiziert das Peptid eindeutig. Aufgrund seiner Kürze ist KPV chemisch bemerkenswert stabil gegenüber Lagerung, pH-Schwankungen und moderaten Temperaturen, was es für Forschungslabore interessant macht.

Die biologische Geschichte von KPV ist eng mit der Forschung an α-MSH verwoben. In den 1980er und frühen 1990er Jahren dokumentierten Arbeitsgruppen um Lipton, Catania und Luger, dass α-MSH neben seinen klassischen Wirkungen auf Pigmentierung auch potente antiinflammatorische Effekte besitzt. Die systematische Zerlegung des Moleküls ergab, dass die antientzündliche Aktivität in der C-terminalen Tripeptidsequenz KPV konzentriert ist, während die Pigmentinduktion von der N-terminalen Sequenz HFRW abhängt. Hiltz und Lipton beschrieben bereits 1989 (FASEB Journal), dass das isolierte Tripeptid KPV die Fieberantwort und IL-1-induzierte Entzündungen genauso wirksam hemmt wie das ganze α-MSH-Molekül — ohne die melanotropen Nebenwirkungen.

Die Entdeckung, dass KPV ein reines Antientzündungspeptid ohne MC1R-vermittelte Hautpigmentierung ist, hat das Interesse an dem Tripeptid über drei Jahrzehnte getragen. Zusätzlich wurde die dimere Variante (CKPV)₂ entwickelt, die über eine Disulfidbrücke zweier Cystein-Reste stabilisiert wird und eine erhöhte Halbwertszeit zeigt. In der aktuellen Forschung 2024-2026 stehen vor allem darmgerichtete Anwendungen (entzündliche Darmerkrankungen), Schleimhauthydrogele (Chemotherapie-induzierte Mukositis) und transdermale Mikroporen-Applikationen bei Hauterkrankungen im Fokus.

Wirkmechanismus

KPV entfaltet seine antiinflammatorische Wirkung über mindestens drei molekulare Achsen, die gut charakterisiert sind. Erstens: Hemmung des NF-κB-Signalwegs. In der richtungsweisenden Arbeit von Dalmasso und Kollegen (Gastroenterology 2008, PMID 18061177) zeigte sich, dass bereits nanomolare Konzentrationen von KPV die zytokininduzierte Aktivierung von NF-κB in humanen Darmepithelzellen (Caco2-BBE, HT29-Cl.19A) und T-Lymphozyten (Jurkat) hemmen. Parallel wurde die Aktivierung der MAP-Kinasen JNK und p38 unterdrückt, was zu einer reduzierten Transkription der klassischen proinflammatorischen Zytokine IL-6, IL-8, IL-1β und TNF-α führte.

Zweitens: Aufnahme über den di-/tri-Peptid-Transporter PepT1. Dalmasso konnte demonstrieren, dass KPV nicht über passive Diffusion, sondern aktiv über PepT1 (SLC15A1) in Zellen transportiert wird. PepT1 ist normalerweise im Dünndarm exprimiert, wird aber im Kolon unter entzündlichen Bedingungen hochreguliert — was erklärt, warum orales KPV im Modell der entzündlichen Darmerkrankung (IBD) besonders wirksam ist: Die Zielzellen "ziehen" das Peptid aktiv an, sobald sie entzündet sind. Eine Follow-up-Studie derselben Arbeitsgruppe (Viennois et al. 2016, PMID 27458604) zeigte, dass diese PepT1-Achse auch für die Prävention kolitisassoziierter Karzinogenese entscheidend ist.

Drittens: Interaktion mit Melanokortinrezeptoren MC1R und MC3R. Neben dem PepT1-abhängigen Mechanismus wirkt KPV auch rezeptorvermittelt: In humanen Bronchialepithelzellen dokumentierten Getting und Kollegen (2012, PMID 22837805) eine Hemmung von NF-κB, Matrix-Metalloproteinase-9, IL-8 und Eotaxin über den MC3R-Signalweg. Diese Rezeptorbindung erklärt zusätzlich die antiinflammatorischen Effekte in Geweben, in denen PepT1 kaum exprimiert wird — etwa in der Lunge und in der Haut.

Neben diesen drei Hauptachsen ist KPV auch antimikrobiell aktiv: Eine Arbeit von Cutuli et al. (2000, PMID 10670585) zeigte, dass KPV das Wachstum von Staphylococcus aureus und Candida albicans in vitro hemmt — ein Effekt, der vom intakten α-MSH-Molekül geerbt ist. Die Kombination aus Entzündungshemmung und antimikrobieller Aktivität macht KPV besonders interessant für Modelle der mukösen Wundheilung und für Hauterkrankungen mit gestörter Barrierefunktion.

Forschungsergebnisse

Tiermodelle und In-vitro-Studien

DSS- und TNBS-Kolitis im Mausmodell (Dalmasso et al., Gastroenterology 2008, PMID 18061177): In dieser zentralen Arbeit erhielten Mäuse KPV über das Trinkwasser in Konzentrationen von 100 μM, entsprechend einer Tagesdosis im niedrigen Milligramm-pro-Kilogramm-Bereich. In beiden chemisch induzierten Kolitismodellen (Dextran-Natriumsulfat und Trinitrobenzolsulfonsäure) reduzierte orales KPV den Körpergewichtsverlust, die kolische Myeloperoxidase-Aktivität und die Expression der proinflammatorischen Zytokine um etwa 50 %. Der Effekt war PepT1-abhängig — in PepT1-Knockout-Mäusen blieb die Wirkung aus. Dies etablierte KPV als Prototyp eines "transporter-zielgerichteten" Antientzündungspeptids.

Hyaluronsäure-Nanopartikel bei ulzeröser Kolitis (Xiao et al., Molecular Therapy 2017, PMID 28143741): Die Arbeitsgruppe um Bo Xiao (Southwest University) entwickelte eine oral applizierbare Nanopartikel-Formulierung (HA-KPV-NPs, Partikelgröße ~272 nm), die KPV gezielt an entzündete kolische Epithelzellen und Makrophagen lieferte. In einem DSS-Kolitismodell an Mäusen erzielten die Nanopartikel eine therapeutische Wirkung bei einer 12.000-fach niedrigeren KPV-Konzentration (16 μg/kg/Tag) als freies KPV. Die Mucosa-Heilung war beschleunigt und die Entzündungsmarker signifikant reduziert — ein wichtiger Proof-of-Concept für gezielte Peptidtherapien bei IBD.

Kolitisassoziierte Karzinogenese (Viennois et al., Cancer Research 2016, PMID 27458604): In einem AOM/DSS-Mausmodell der kolitisassoziierten Karzinogenese reduzierte orales KPV (über Trinkwasser) die Tumorinzidenz und -multiplizität signifikant. Der Effekt war an PepT1-Expression gebunden und zeigt, dass chronische Entzündung und Karzinogenese über denselben Transporter therapeutisch adressierbar sind.

Chemotherapie-induzierte orale Mukositis (Zhang et al., 2021, PMID 34846053): In einem Rattenmodell der 5-Fluorouracil-induzierten oralen Mukositis führte ein in situ muko-adhäsives Hydrogel mit KPV zu einer signifikanten Reduktion ulzerativer Läsionen. Zusätzlich zeigte das Hydrogel eine antibakterielle Wirkung gegen MRSA-infizierte gingivale Ulzera mit deutlich reduzierter Leukozyteninfiltration in die submukösen Gewebe.

Bronchialepithel und Asthma-Modelle (Getting et al. 2012, PMID 22837805): In humanen Bronchialepithelzellen (16HBE14o-) hemmten KPV und γ-MSH dosisabhängig die TNF-α-induzierte NF-κB-Aktivierung, MMP-9-Aktivität sowie IL-8- und Eotaxin-Sekretion. Die Effekte waren durch einen selektiven MC3R-Antagonisten aufhebbar, was die rezeptorvermittelte Komponente der KPV-Wirkung bestätigt.

Antimikrobielle Aktivität (Cutuli et al. 2000, PMID 10670585): In vitro hemmte KPV in mikromolaren Konzentrationen das Wachstum von Staphylococcus aureus und Candida albicans — ein Effekt, der das Spektrum von α-MSH auf das kürzere Tripeptid überträgt. Später (Grieco et al. 2005, PMID 16413580) wurde gezeigt, dass das dimere (CKPV)₂ diese antimikrobielle Aktivität bei erhöhter Stabilität beibehält.

Transdermale Iontophorese (Parhi & Mandal 2017): Eine pharmakokinetische Arbeit im Journal of Pharmaceutical Sciences zeigte, dass KPV durch mikroporenhaltige humane Hautexplantate mittels Iontophorese in therapeutisch relevanten Mengen transportiert werden kann. Diese Daten liefern die Rationale für topische Hydrogel-Applikationen bei entzündlichen Hauterkrankungen wie Psoriasis oder atopischer Dermatitis in weiterführenden präklinischen Modellen.

Humandaten

Zum aktuellen Zeitpunkt (April 2026) liegen keine publizierten randomisierten kontrollierten klinischen Studien zu KPV bei Menschen vor. Die einzigen Humandaten stammen aus kleinen Pilotbeobachtungen und anekdotischen Berichten; eine systematische Phase-1- oder Phase-2-Studie mit isoliertem KPV wurde bis Redaktionsschluss nicht auf ClinicalTrials.gov registriert. Ein verwandtes Molekül — die synthetische α-MSH-Analog-Substanz Afamelanotid (Scenesse®) — wurde 2019 von der FDA für erythropoetische Protoporphyrie zugelassen und zeigt, dass die Melanokortin-Peptidklasse grundsätzlich klinische Entwicklungsfähigkeit besitzt. Das ändert aber nichts an der Feststellung: Für KPV als Monotherapie existieren derzeit keine kontrollierten Humandaten.

Dosierungen in der Forschungsliteratur

Studie Modell Dosierung Dauer Ergebnis
Dalmasso 2008 DSS/TNBS-Kolitis, Mäuse 100 μM im Trinkwasser (~1 mg/kg/Tag) 7-10 Tage ~50 % Reduktion MPO, Gewichtsverlust
Xiao 2017 DSS-Kolitis, Mäuse (HA-Nanopartikel) 16 μg/kg/Tag oral 7 Tage Mukosaheilung, reduzierte Zytokine
Viennois 2016 AOM/DSS kolitisassoziierte Karzinogenese 100 μM Trinkwasser 12 Wochen Reduzierte Tumorinzidenz
Zhang 2021 5-FU orale Mukositis, Ratten (Hydrogel) 2 % KPV topisch 14 Tage Reduzierte ulzerative Läsionen
Getting 2012 Bronchialepithel, in vitro 1-10 μM 24 h Hemmung NF-κB, IL-8, MMP-9
Cutuli 2000 S. aureus / C. albicans, in vitro 10-100 μM 24 h Wachstumshemmung

In nicht-klinischen Forschungsprotokollen erhielten Probanden in dokumentierten Studien typischerweise Dosierungen im Bereich von 100 μg bis 1 mg pro Kilogramm Körpergewicht, abhängig von Modell und Applikationsroute (oral, topisch, intraperitoneal). Bei Nanopartikel-Formulierungen reichten bereits 16 μg/kg/Tag aus. Diese Angaben entstammen der wissenschaftlichen Fachliteratur und stellen keine persönliche Anwendungsempfehlung von Supplement Radar dar. Es existiert kein regulatorisch validierter Dosierungsstandard für die Anwendung am Menschen.

Qualitätskriterien beim Kauf

Wenn du KPV kaufen möchtest, um es in einem Forschungskontext einzusetzen, sind einige Qualitätsmerkmale unverzichtbar. Die Reinheit sollte mindestens 98 % betragen, idealerweise durch HPLC- und Massenspektrometrie-Daten eines unabhängigen Drittlabors belegt. Ein verifizierbares Certificate of Analysis (CoA) mit Peak-Fläche, Sequenzverifikation und Endotoxin-Test unter 10 EU/mg ist Standard. Achte zudem auf EU-Versand ohne Zollkomplikationen, eine transparente Preisangabe und die Lot-Nummerierung jedes Vials, damit dein Forschungsprotokoll reproduzierbar bleibt.

KPV ist mit nur drei Aminosäuren synthetisch vergleichsweise einfach herzustellen, aber genau deshalb tummeln sich im Graumarkt auch Anbieter, die minderwertige Qualität zu niedrigen Preisen anbieten. Der KPV Preisvergleich EU zeigt eine Spanne von 4 bis 12 EUR pro mg bei dokumentierter Reinheit ≥98 %. Research Peptide CoA-Verifizierbarkeit ist besonders wichtig, da KPV aufgrund seiner Kürze oft mit längeren Peptiden verunreinigt wird oder in Form des C-terminalen Fragments ohne vollständige Lysin-Seitenkette synthetisiert wird. In Forschungslabors wird KPV lyophilisiert bei -20 °C gelagert; rekonstituierte Lösungen in bakteriostatischem Wasser sind bei 2-8 °C für maximal 14 Tage stabil. Das Peptid ist hygroskopisch und sollte vor Licht und Feuchtigkeit geschützt werden.

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Rechtlicher Status

KPV ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht als Arzneimittel zugelassen. Der Handel erfolgt über den Forschungs-Graumarkt, in dem das Peptid explizit als Forschungschemikalie ("For Research Use Only") vertrieben wird. Die CAS-Nummer 67727-97-3 identifiziert die Substanz eindeutig. Der Verkauf an Minderjährige ist grundsätzlich ausgeschlossen. Auch in den USA, Großbritannien und Australien ist KPV weder als Medikament noch als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen.

Im Gegensatz zum verwandten Melanokortin-Analogon Afamelanotid (Scenesse®), das 2019 von der FDA eine Zulassung für erythropoetische Protoporphyrie erhielt, fehlt KPV jeder regulatorische Status. Bei Bezug aus Nicht-EU-Ländern können zollrechtliche und arzneimittelrechtliche Bestimmungen greifen — Forscher und Institutionen sollten vor einem Import die nationale Rechtslage prüfen. KPV ist nicht auf der WADA-Liste verbotener Substanzen aufgeführt, was jedoch keinesfalls als "Freibrief" für eine Anwendung am Menschen zu verstehen ist.

Fazit

KPV ist eines der mechanistisch am besten verstandenen antiinflammatorischen Research-Tripeptide. Die über drei Jahrzehnte gewachsene präklinische Datenlage dokumentiert eine klare Hemmung des NF-κB- und MAPK-Signalwegs, einen eleganten Transportermechanismus über PepT1 in entzündeten Darmgeweben und eine zusätzliche MC1R/MC3R-Rezeptoraktivität in Haut und Bronchialepithel. Besonders überzeugend sind die Daten aus DSS- und TNBS-Kolitismodellen sowie die Nanopartikel-Studien von Xiao und Kollegen, die eine 12.000-fach niedrigere wirksame Konzentration demonstrierten. Was fehlt, sind kontrollierte Humandaten — sämtliche klinischen Aussagen bleiben damit spekulativ.

Für Forscher, die KPV kaufen möchten, sind Reinheit (≥98 %), CoA-Verifizierbarkeit und EU-Logistik die entscheidenden Qualitätskriterien. BioBoostX bietet hier eine transparente, EU-basierte Option. Weitere Informationen zu Research Peptides findest du in unserer Research-Übersicht →.


Quellen: 1. Dalmasso G, Charrier-Hisamuddin L, Nguyen HT, et al. PepT1-mediated tripeptide KPV uptake reduces intestinal inflammation. Gastroenterology. 2008;134(1):166-178. PMID: 18061177. DOI: 10.1053/j.gastro.2007.10.026 2. Xiao B, Xu Z, Viennois E, et al. Orally Targeted Delivery of Tripeptide KPV via Hyaluronic Acid-Functionalized Nanoparticles Efficiently Alleviates Ulcerative Colitis. Molecular Therapy. 2017;25(7):1628-1640. PMID: 28143741. PMC5498804. DOI: 10.1016/j.ymthe.2016.11.020 3. Viennois E, Ingersoll SA, Ayyadurai S, et al. Critical role of PepT1 in promoting colitis-associated cancer and therapeutic benefits of the anti-inflammatory PepT1-mediated tripeptide KPV in a murine model. Cellular and Molecular Gastroenterology and Hepatology. 2016;2(3):340-357. PMID: 27458604. DOI: 10.1016/j.jcmgh.2016.01.006 4. Getting SJ, Schiöth HB, Perretti M. Dissection of the anti-inflammatory effect of the core and C-terminal (KPV) α-melanocyte-stimulating hormone peptides. Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics. 2003;306(2):631-637. PMID: 12750433. DOI: 10.1124/jpet.103.051623 5. Getting SJ, Lam CW, Chen AS, et al. Inhibition of cellular and systemic inflammation cues in human bronchial epithelial cells by melanocortin-related peptides: mechanism of KPV action and a role for MC3R agonists. International Journal of Physiology, Pathophysiology and Pharmacology. 2012;4(3):171-179. PMID: 22837805. 6. Cutuli M, Cristiani S, Lipton JM, Catania A. Antimicrobial effects of alpha-MSH peptides. Journal of Leukocyte Biology. 2000;67(2):233-239. PMID: 10670585. DOI: 10.1002/jlb.67.2.233 7. Grieco P, Rossi C, Gatti S, et al. Inhibitory effects of the peptide (CKPV)2 on endotoxin-induced host reactions. Journal of Surgical Research. 2005;128(2):294-299. PMID: 16413580. 8. Zhang Y, et al. In situ mucoadhesive hydrogel capturing tripeptide KPV: the anti-inflammatory, antibacterial and repairing effect on chemotherapy-induced oral mucositis. Biomaterials Science. 2022;10(3):664-675. PMID: 34846053. DOI: 10.1039/d1bm01467f 9. Böhm M, Luger T. Are melanocortin peptides future therapeutics for cutaneous wound healing? Experimental Dermatology. 2019;28(3):219-224. PMID: 30661264. DOI: 10.1111/exd.13887 10. Hiltz ME, Lipton JM. Antiinflammatory activity of a COOH-terminal fragment of the neuropeptide alpha-MSH. FASEB Journal. 1989;3(11):2282-2284. PMID: 2550304.